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lebensbeichte ines barber

Foto: Karoline Punke
23. August 1957 In Rendsburg in Schleswig-Holstein beginne ich meine Reise.
1977 Abi am Helene-Lange-Gymnasium in Rendsburg; damals noch eine reine Mädchenschule. Hatte was.
...   `77 Ich fahre mein erstes Auto – einen uralten weißen Käfer mit roten „Wie-Leder“-Sitzen…ein Traum! Im Winter friert das Gaspedal fest und wenn ich scharf bremse, knallt mein freifliegender Kassettenrecorder vom Beifahrersitz.
`77 bis `79

Journalistische Ausbildung bei der munteren Lokalzeitung „Holsteinischer Courier“ in Neumünster. Tolle Kollegen, tolle „La Flute“ und viele kleine Biere im legendären Postkeller.

`79 bis `85

Studium an der CAU in Kiel mit Magisterabschluß in Anglistik, Germanistik und Kunstgeschichte. Eigentlich hätte ich ja lieber Geschichte studiert, aber die Uni wollte mein Rendsburger Turbo-Latinum (seltsamer Schulversuch damals, das große Latinum in 3 !!! Jahren zu packen) nicht anerkennen und ich sollte es nachholen…niemals!)
Dann eben Kunstgeschichte und viele schöne Exkursionen erleben! Seitdem mag ich auch Kölsch.

`85 bis `90 RSH

Von der Schreibmaschine ans Mikro. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit dem passenden Rüstzeug: Das Schicksal macht aus mir eine Radiofrau! Der erste landesweite private Radiosender Deutschlands, RSH, geht auf Sendung und ich bin dabei.

`86 Heirat und Sendestart
`90 Mein Sohn wird geboren. Ein Riesenkind – bis heute!
`92 bis `93 Aufbau des heutigen Senders Delta-Radio.
...   `93

Meine Tochter wird geboren. Rötliche Haare und durchsetzungsfreudig wie die Mama.

`94 bis `99

Verschiedene ehrenamtliche Aufgaben im Medienbereich und natürlich – als gute Mutti – auch im Kindergarten!

`99 bis Ende 2000

Falle durch bei einem aufregend komischen NDR-Fernseh-Casting für plattdeutsche Nachrichten: Doch die Konkurrenz hat`s irgendwie mitbekommen. Und schon moderiere ich „op platt“ bei Radio NORA.

Seit 2001

NDR 1 Welle Nord.
Moderation „Von Binnenland und Waterkant“ auf platt- und hochdeutsch, plattdeutsche Nachrichten „De Week op platt“, Autorin und Vorträgerin der plattdeutschen Reihe „Hörmal`n beten to“. Bis jetzt dreimal in der plattdeutschen Veranstaltungsreihe „Ünner`t Strohdack“ aufgetreten.

2003

2003 Trennung, Umzug und alles wieder auf „Anfang“

2004

„Mien Brett vör`n Kopp wackelt“, das erste Buch mit plattdeutschen Vertelln beim Quickborn-Verlag erscheint.

Nun geht`s „in die Bütt“. Plattdeutsche Lesungen bringen mich kreuz und quer durch den Norden.

...   2004

Ich komme auf den Hund! Meine Kinder haben mich endlich soweit: Emma, ein umwerfend drolliger kleiner Jack-Russell-Welpe mischt unser Trio richtig auf.
Keine Lesung mehr ohne Emma-Geschichte!

2005 Das Hörbuch „Mien Brett vör`n Kopp wackelt“ kommt raus.
2006

„Geiht dat ok`n beten fixer?“ – Das zweite Buch mit plattdeutschen Vertelln erscheint im Quickborn – Verlag.

2007

Ein bunter Mix aus Radioarbeit, Lesungen, Workshops.
 

2008

Das neue Buch ist auf dem Markt! Es heißt: „Wi hebbt dat jo!“ und ist wieder im Quickborn-Verlag erschienen. Ich stimme auf meine Art ein in den Tanz ums Goldene Kalb – die Generation 50plus! Ich darf das. Ich habe die Grenze zum Leben in „Saus und Braus“ ja haarscharf passiert….und natürlich stecken auch in meinem dritten Buch wieder ganz viele kleine schöne und verrückte Alltagsgeschichten. Op platt!

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